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gesehen: Inception

18:58Uhr

Da wollte ich ich heute rechtizeitig Feierabend machen, um privat noch ein paar Sachen zu erledigen und jetzt sitze ich doch noch im Büro und muss warte, bis jemand mit seiner Arbeit fertig wird, damit ich die weiter bearbeiten kann. Da ich sonst nichts zu tun habe schreibe ich mal einen kurzen Artikel zu Inception, dem neuen Film mit DiCaprio, den ich am Sonntag gesehen habe.

Bevor ich zum Film komme, möchte ich jedoch vorweg sagen, dass ich DiCaprio eigentlich hasse. Oder besser: gehasst habe. Der Hass entwickelte sich schon sehr früh, nämlich bei Titanic. Ich weiß nicht wann der Film in die Kinos kam, aber schon als ich damals den Saal verließ, mit all den heulenden Menschen, die total entsetzt waren, dass die Titanic wirklich untergegangen war (wäre wirklich n cooler Film, wenn das Schiff im letzten Moment am Eisberg vorbei gefahren wäre), wusste ich: den DiCaprio mag ich nicht. Warum?! Kommt schon. Den Milchbubie aus Titanc konnte doch wohl wirklich kein Kerl leiden. Und während der junge Di dann voll auf Droge durch die Wälder einer von Hippies bewohnten Insel rannte (The Beach) blieb mein Hass und die damit verbundene Abneigung bestehen. Doch irgendwann wurde irgendwas anders. Vielleicht habe ich mich verändert, vielleicht war es aber auch der DiCaprio. Denn DI´s Filme, die in der zweiten Hälfte des 21 Jahrhunderts in die Kinos kamen, wurden, erstaunlicher weise, immer besser. Blood Dimond, Shutter Island und nun Inception. Alles mordsgute Filme, die ich nur empfehlen kann.

In Inception geht es um Träume. Genauer gesagt um das Eindringen in Träume und stehlen von Gedanken. Oder noch genauer gesagt: in den über 2 Stunden Film geht es um das Eindringen in einen Traum und um das pflanzen eines Gedankens. Uhhuhuu. Klingt wirr und unglaubwürdig?! Ist es aber nicht. Denn das Eindringen in Träume wird als durchaus gängiger Beruf vorgestellt. Zunächst geht es darum, ein Team von Spezialisten zusammenzustellen, die diese knackige Mission meistern können. Denn man muss beachten, dass das stehelne von Gedanken ganz einfach (ganz ist relativ) ist, während das Pflanzen bisher noch nie erfolgreich war. In diesem Teil des Filmes wird man stark an Oceanc 11 erinnert. Denn auch dort musste eine Räuberbande zusammengesucht und vorbereitet werden. Natürlich ist dieser Part auch hier, wie in der Gaunerkomödie mit den ganzen Stars witzig und sehr unterhaltsam.

Ist die Mannschaft zusammen, geht es an die eigentliche Arbeit. Das Ziel ist ein deutscher (???) Geschäftsmann, der das Imperium seiners Vaters erben soll. Diesem Geschäftsmann soll nun eingetrichtert werden, dass er das Konglomerat zerschlägt und somit kein Monopol aufbaut. Der Auftraggeber DiCaprios und seiner Gruppe ist nämlich ein Konkurrent des deutschen Geschäftsmannes und möchte noch ein wenig im Geschäft bleiben. Die Gruppe begibt sich also auf eine Reise durch die Psyche des deutschen Geschäftsmannes. Es müssen mehrere Traumlevel absolviert werden, bis man tief genug drin ist, damit der abwegige Gedanke, ein florierendes Unternehmen zu zerschlagen, dem Träumer, hier also dem deutschen Geschäftsmann, auch plausiebel genug erscheint, um vom Träumer nach dem Aufwachen nicht hinterfragt zu werden.

Ein Hinderniss, das sich unseren mutigen Abenteurern in den Weg stellt, ist DiCaprios Frau, die in den Träumen des deutschen Geschäftsmannes auftaucht und versucht die Mission zu sabotieren.

Wie die Frau da hin kommt, welche Level die Gruppe überstehen muss und ob sie es am Ende wirklich schaffen, den deutschen Geschäftsmann durch diesen Trick zu überzeugen sein tolles Imperium zu zerschlagen und ob sie natürlich diese ganze und besonders gefährliche Reise überstehen, möchte ich hier nicht verraten. Denn der Film ist so gut, dass ich eine uneingeschränkte Empfehlung zum Ansehen geben möchte.  

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

Filme wie dieser trugen dazu bei, dass ich DiCaprio als Schauspieler mittlerweile wirklich gerne mag. Er ist hart, skrupellos und auf irgendeine unbeschreibliche Weise dabei trotzdem noch sehr bodenständig und realistisch. Vielleicht liegt es daran, dass er immer mit top Regisieuren dreht und die ihm seine Rolle nach Maß auf seine Persönlichkeit schneidern. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich weiser und nachsichtiger geworden bin. Ich glaube jedoch fest an die Filmemacher und nicht an meine Wandlung.

Jetzt habe ich eigentlich mehr zur meiner Einstellung gegenüber dem DiCaprio geschrieben, als zum Film. aber vielleicht ist das auch gut so. Und es ist schon 19:24Uh und meine Aufgabe ist noch immer nicht da. Dann telefoniere ich mal ein weinig rum und übe Druck aus. Euch Lesern noch einen schönen Abend.

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Kia kaufen, sofort.

Ist die Werbung rasistisch oder bilde ich mir da nur was ein?! Naja, lustig und gut ist sie auf jeden Fall.

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gelesen + gesehen: Watchmen

Comic von Alan Moore & Dave Gibbons (1986, 498 Seiten, english, SF)

Film von Zack Snyder (2009, USA & GB, 187min., Action/SF/Fantasy)

Bei solch einer guten Comic-Vorlage war zu erwarten, dass auch der Film sehr gut werden würde. Ich habe es aber genau anders rum gemacht und mir zuerst den Film angesehen und dann das Buch gelesen. Warum?! Weil ich im Film zwischenzeitlich eingeschlafen bin und dann das Ende nicht verstanden habe. Und da der Film sich extrem nah an die Comic-Vorlage hält, kann ich auch locker über beide in einem Artikel berichten.

Watchmen erzählt von einer Gruppe von fast Superhelden. Fast Superhelden deshalb, weil sie bis auf eine Ausnahme keine Superkräfte haben, sich aber trotzdem dem Kampf gegen das Böse stellen. Und noch mal fast Superhelden, weil sie die meisten von ihnen ihre aktive Karriere beenden mussten und sich nun als normale Menschen durchschlagen. Doch dann passiert es, dass einer von ihnen ermordet wird. Rorschach, der einzige noch aktive Superheld, der deswegen auch von der Polizei gesucht wird, untersucht den Mordfall und stellt die Vermutung auf, dass jemand in der Stadt unterwegs ist, der die aktiven und ehemaligen Superhelden auslöschen oder loswerden möchte. Der Grund dafür ist dieser, dass wenn die Superhelden verschwinden sollten und die US-Regierung nicht mehr unterstützen würde, die Russen dazu bereit wären, den kalten Krieg in einen heißen zu verwandeln und Amerika mit einem Nuclearem-Regen bombardieren würden. Das Ende der Welt. Der dritte Weltkrieg. Es beginnt eine spannende Suche nach dem Mörder und den Leuten die hinter dem ganzen stecken. Und das ganze natürlich gegen die Uhr.

Watchmen bleibt gegenüber anderen Superhelden-Comics und deren Verfilmungen sehr realistisch, da es sich um normale Menschen ohne Superkräfte handelt. Die Geschichte spielt in einem alternativen New York im Jahre 1985, weißt aber viele Sprünge in die Vergangenheit und zu anderen Orten (z.B. dem Mars) auf. Im Laufe der Story wird auch intensiver auf die Herkunft und die Geschichte der einzelnen Superhelden eingegangen.

The Comedian: einer der Superhelden der ersten Stunde, der noch in den 80gern aktiv ist und das Mordopfer am Anfang der Geschichte. Der Comedian war als unberehenbarer und gnadenloser Kerl bekannt, der sich nicht unbeding viele Freunde gemacht hat. Außerdem war er einer der wenigen, der für die US-Regierung in dieversen Kriesengebieten tätig war und sich dadurch einen Namen gemacht hat.

Ozymandias: der schlauste man der Welt und einer der wenigen, der sich nach seiner Rücktritt aus dem Superheldendasein der Öffentlichkeit zu erkennen gab. Seit dem ist er als Adrian Veidt ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und mittlerweile wohl nicht nur der schlauste, sondern auch der reichste Mann der Welt.

Rorschach: der einzige noch aktive Superheld, der nicht im Dienst der US-Regierung steht, sondern auf eigene Faust agiert. Und das meistens sehr hart und gnadenlos. Da er von der Polizei gesucht und von der Unterwelt verachtet wird, steht er fast komplett ohne Freunde da und muss sich alleine durchschlagen. Auch ermittelt er als einziger den Tod des Comedian und warnt die anderen Superhelden vor einer Verschwörung gegen sie.

Nite Owl: war das Alter Ego von Daniel Dreiberg, der sein Kostüm an den Nagel gehängt hat und nun von den Ersparnissen seiner Eltern lebt oder Zeitungsartikel über Vögel schreibt. Er war der Techniker der Superheldengruppe und ist auch der Besitzer des fliegenden Transporters. Außerdem kann man ihn als einzigen Freund von Rorschach bezeichnen. Zumindest haben die beiden hin und wieder Kontakt.

Dr. Manhattan: ist der einzige Superheld mit richtigen Superkräften und steht auch im Dienst der US-Regierung. Nach einem Unfall im Labor kann er sich nicht nur teleportieren, sondern auch alles möglichen anderen Tricks, z.B. Sachen schweben oder Menschen zerplatzen lassen. Er ist auch der Grund, weshalb die Russen bisher von einem Atomschlag abgesehen haben, da sie Manhattans Rache fürhten. Doch Dr. Manhattan hat sich von menschlichen Bedürfnissen und Interessen gelöst und existiert nur, um die Welt und all ihre Wunder zu erforschen und zu verstehen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spielen für ihn keine Rolle, denn sie sind eins für ihn. Ahja, bevor ich es vergesse: Dr. Manhattan ist blau.

Silk Spectre: ist die Freundin von Dr. Manhattan und heißt im richtigen Leben Jane Juspeczyk. Sie wird von der Regierung dazu eingesätzt, dass Dr. Manhatten nicht vollkommen die Bindung zur Menschheit verliert.

Neben diesen aktiven Personen gibt es auch noch einige Superhelden aus der ersten Generation. Z.B. Hollis Mason, den ersten Nite Owl und Sally Juspeczyk, die erste Silk Spectre und Mutter von Jane. Außerdem gibt es auch noch ein paar andere Superhelden, die aber bereits tot oder im Sanatorium sind.

Der Comic und der Film ergänzen sich wunderbar un es ist einge gute Idee sich beiden zu widmen, wenn man das volle Watchmen-Erlebnis geniessen möchte. Denn da wo der Comic auf Hintergründe und Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren eingeht, fokusiert der Film mehr auf Action und atemberaubende Bilder. Die Schauspieler im Film wurden sehr gut ausgewählt und sie stellen die Charaktere aus dem Buch toll da. Im Comic bekommt man neben vielen bunten Bildern auch jeweils 4 Seiten Text am Ende jedes Kapitels (jedes Kapitel = 1 Einzelheft = 32 Seiten), die in Buchauszügen, Briefen oder Zeitungsartikeln auf Hintergründe der einzelnen Watchmen eingehen und diese beleuchten. Ein sehr gutes Instrument, um die geschichte zu vertiefen.

Die Wahl eines alternativen New York in den 1980gern als Handlungsort, in dem der kalte Krieg und die damit zusammenhängende Angst vor einem Atomschlag ständig präsent sind und auch das Vorhandensein von Superhelden nichts außergewähnliches ist, gibt der Geschichte einen düsteren Geschmackt. Jedoch untermalt diese Stimmung wunderbar das ganze Geschehen und passt perfekt.

Wer sich nur im geningsten für Comics und Action-Filme interseeiert, sollte Watchmen eine Chance geben. Bereuen wird man es nicht.

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gesehen: Kick Ass

Regie:  Matthew Vaughn (2010, USA & GB, 117min., Action/SF/Fantasy)

Den wirklich krassen Trailern konnte man im Internet nicht entgehen, also war klar, dass ich mir diesen Film angucken muss. Also taten wir das heute Abend, in einem kleinen Kino in der Ludwigsburger Innenstadt. Bevor ich hier meinen Senf dazu abgebe, erstmal der Trailer.

Und jetzt zum Film. Der Trailer läßt einen Action-Streifen mit ein paar dummen/witzigen Sprüchen und einigem an Slapstik erwarten. Und das bekommt man dann auch. Aber man bekommt auch einiges mehr.

Die Geschichte ist schnell erzählt: ein Junge, eher gesagt ein Looser, der es satt hat, dass das “Böse” immer gewinnt und keiner dagegen etwas unternimmt, macht es sich zur Aufgabe selbst für etwas Ordnung in NY-City zu sorgen. Am Anfang bekommt er ordentlich Dresche, wird im laufe der Zeit jedoch besser und gerät letzendlich in Kreise des organisierten Verbrechens. Dann lernt er weitere Superhelden kennen und mischt mit ihnen den großen Endgegner auf.

Superhelden. Fehler. Die im Film agierenden Personen sind keines Falls Superhelden, sondern einfache Leute, die sich komische Kostüme anziehen und nicht weggucken wenn jemand in Schwierigkeiten ist, sondern helfen. Krasses Statement, das für mich den ganzen Film geprägt hat. Es ist was anderes wenn jemand, der von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde versucht seine Freundin aus den Klauen eines grünen Koboldes zu retten. Oder wenn sich jemand in einem Fledermausanzug an diversen Verbrechern rächen möchte, weil diese seine Eltern erschossen haben. Oder eben wenn sich normale Leute ohne Superkräfte oder besondere Ausrüstung und auf keinen Fall unsterblich auf den Weg machen, um für etwas Gerechtigkeit zu sorgen. Dieser kleine Abstecher in Richtung Moral gibt dem Film eine besondere Note, die ich hier vielleicht ein wenig zu überinterpretiere, die den Film aber für mich sehr sehenswert gemacht hat.

Aufmischen gibt es aber trotzdem. Blut, Feuer, abgehackte Gliedmaße, Liebe, Freundschaft, Verrat, Blut, Pistolen, Emotionen und Blut. Das alles gibt es auch. Unterlegt ist das ganze mit einem tollen Soundtrack, der auf jede einzelne Szene im Film gut abgestimmt ist und sie noch intensiver wirken lässt. Naja, und das recht offene Ende lässt natürlich einen zweiten Teil erwarten. Den werde ich dann wohl auch gucken.

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stöckchen: Filmfragen

Es wird endlich Zeit, dass ich mich um das schon vor langem gefangene Stöckchen vom Freddi kümmer. Es geht mal wieder um Filme. Also nich lang schnacken, Kopp in nacken und ab dafür.

Mein absoluter Lieblingsfilm: Fargo (unschlagbar)

Meine Lieblingskomödie: Was nicht passt wird passend gemacht

Bei diesem Film habe ich geweint: Alles ist erleuchtet (Tränen im Auge, nicht geweint!)

Mein Lieblingsregisseur: Die Coen Brothers

Mein Lieblingsschauspieler: Christian Bale

Diese Filmfigur finde ich obergeil: Boba Fett (allein schon der Name! Awesome!)

Diese Filmszene ist schuld…: …dass ich ungern in Gewässern Schwimme, wo man den Grund nicht sehen kann. Der fucking weiße Hai. Jede Szene mit dem Hai.

Diesen Film hab ich nie gesehen obwohl alle Welt ihn soooooo toll findet: Der blutige Pfad Gottes

So alt und doch so gut: Star Wars IV

Diesen Film kann ich schon mitsprechen: Ritter der Kokusnuss

Davon muss es eine Fortsetzung geben: mehr Star Wars.

Warum hab ich mir bloß diesen Scheiss angeguckt: John Rambo.

Der Kultfilm schlechthin: Pulp Fiction

Als ich das letzte mal im Kino war hab ich geguckt: Shutter Island (lame.)

So, dass wars dann auch schon wieder. Fast alle Fragen konnte ich mit diesem, vor einigen Wochen erschienenen Beitrag beantworten :D Wer will darf sich natürlich bedienen.

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gesehen: Shutter Island

Regie: Martin Scorsese (2010, USA, 138min, Psychothriller)

Psychothriller?! Eher nicht.

Was ganz spannend begann, flachte während meines Besuches im Kino immer wieter ab. Eine vielversprechende Storry, ein eigentlich gutes Team (Scorsese/DiCaprio) und eine mordsgute Location. Aber, naja. Das Setting ist natürlich großartig: 50ger Jahre, eine Insel vor der Ostküste der Vereinigtenstaaten die eine einzige, riesige Irrenanstalt ist und zwei US-Marschalls, die das Verschwinden einer Patientin aufklären sollen. Sofort stellte ich Bezüge zu Cthulhu her und freute mich auf das was da kommen sollte.

Schnell findet man jedoch heraus, dass irgendetwas nicht stimmt. Und das stimmt. Jetzt kommen Spoiler. Das Rätsel um die verschwundene Patientin löst sich fast von alleine und nicht nur die Hauptcharaktere finden, dass es fast so abläuft, als wäre alles nur ein Spiel. Richtig. D.C. ist eigentlich auch ein Patient der Anstalt und soll durch das Rollenspiel von seiner Geisteskrankheit befreit werden, indem er eingesteht, dass er seine Frau umgebracht hat und schon lange kein US-Marschall mehr ist. Sein  Partner ist sein behandelnder Psyhiater. Am Ende ist der Film so verworren, dass nicht klar ist, was eigentlich Sache ist. Drei Leute die den Film gesehen haben, haben eine unterschiedliche Meinugn geäußert, was denn nun wirklich abgelaufen ist. Ich bin mir auch nicht so ganz sicher.

Fazit: Wie schon erwähnt, ist das Setting großartig. Auch die vielen Irren werden gut dargestellt, kommen aber leider zu wenig zum Einsatz. Sprünge in D.C.´s Vergangenheit verwirren mehr, als dass sie aufklären. Und das Ende ist ein Ende aber mehr auch nicht. Außerdem sollte der deutsche Synchronsprecher von D.C. endlich mal gewechselt werden. Da versucht er mal einen harten Bullen um die 40 zu spielen und hört sich immer noch so an wie das 12jährige Muttersönchen aus Titanic. Kauft ihm doch dann keiner ab, dass er zig Nazis im WWII angeknallt hat. 4 von 10 Punkten.

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Filmstöckchen

So langsam habe ich das Gefühl, dass der beetFreeQ hier mehr das Blog führt als ich. Kleiner Scherz am Rande, aber es tauchen immer wieder Artikel zu Projekten auf, die ich bei ihm aufschnappe. Und warum? Wei es sich lohnt und immer Spaß mach! Vielen Dank dafür. Und auch jetzt hat er mir wieder ein Stöckchen an den Kopf geworfen, das ich hiermit gerne aufhebe und bearbeite.

Geschlecht: männlich

Lieblingsfilm: Fargo (unschlagbar)

Lieblingsgenre: Thriller

Lieblingsregisseur: Coen Brothers

Bester Actionfilm: Transformers 1

Beste Komödie: Was nicht passt wird passend gemacht

Bester deutschsprachiger Film: Lammbock

Bester Film mit wahrem Hintergrund: Schindlers Liste

Bester Kriegsfilm: Apokalypse Now

Beste Buchverfilmung: Herr der Ringe (weil ich die Bücher überhaupt nicht mag, den Film aber großartig finde)

Beste Game-Verfilmung: Eigentlich alle schlecht, aber Silent Hill ging noch

Bester [ Genre einfügen ]: Mindfuck: Fight Club

Bester [ Genre einfügen ]: Abenteuer: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Bester [ Genre einfügen ]: Comic : Batman

Tränen in den Augen: Alles ist erleuchtet

Lustigste Szene: Alles ist erleuchtet – Vegetarier Szene

Größter Schocker: Dagon

Langweiligster Streifen: John Rambo

Größste Enttäuschung: Alien vs Predator

Beste männliche Rolle: Klaus Kinski (jeder Film)

Beste weibliche Rolle: Uma Thurman (Kill Bill)

Beste visuelle Effekte: District 9

Beste Story: Fight Club

Schlechteste Story: Avatar

Schlechteste Filmreihe: SAW

Beste Filmreihe: Indiana Jones

Attraktivste Rolle: Jaime King in Sin City

Schlechteste Rolle: Nick Stahl als John Connor in Terminator 3

Bester Bösewicht: Heath Ledger aka Joker

Bester Held: der neue Batman

Beste Konzertverfilmung: Konzerte gucke ich lieber live

Ergreifendster Charaktertod: Ripley in Alien 3

Schlimmster/ grausamster Charaktertod: Die des Hais in Der Weiße Hai 1

Beste Explosion: Apokalypse Now

Beste Verfolgung: Parkour Szene in Casino Royal

Bestes Auto im Film: Shelby Mustang GT 500E in Gone in 60 Sekonds

Beste Filmmusik: Star Wars

Was man nie sehen will: Süße Tierfilme

Unnötigster Film: Star Wars Episode II

Mehrmals im Kino gesehen: Ich gucke keinen Film mehrmals im Kino

Am längsten erwartet: Sin City II & Haunted von Chuck Palahniuk

Gewünschte Themaverfilmung: Ein Brettspiel :D

Man, das war ja doch ganz schöne Arbeit. Und damit sich da auch noch andere dran erfreuen können, leite ich dieses Stöckchen weiter an die Ente, Blubser und Frau Elfentanz, weil die auch mal gerne nen Film guckt.

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gesehen: das Kabinett des Dr. Parnassus

Regie: Terry Gilliam (2009, USA, 122min. Märchen/Fantasy)

Die Story in Kurz:

Ein Mönch wettet mit dem Teufel wer mehr Anhänger für sich gewinnen kann. Der Mönch gewinnt: Unsterblichkeit. Der Mönch… ach, seht euch doch lieber bewegte Bilder an.

Und wie wars?

Phu, mag daran liegen dass ich direkt von der Arbeit ins Kino gegangen bin und mords müde war, aber ich fand den Film wirklich anstrengend. Entweder ich konnte mich nicht richtig konzentrieren oder die Geschichte war einfach unzusammenhängend und der Film an sich komisch geschnitten. Die wahnsinnig gute Story wars auch nicht. Wie schon Avatar war auch diese Film wieder extrem bunt. Aber bei einem Märchen darf das auch. Und sonst?! Hmmm, Heath Ledger behalte ich lieber als Joker in Erinnerung. Obwohl ich schon fand, dass er den Joker noch sehr stark hat durchscheinen lassen, was nicht so ganz in das Konzept des Filmes gepasst hat. Verne Troyer a.k.a. The Zwerg (ich weiß, politisch unkorrekt) und Tom Waits a.k.a. The Teufel haben ihre Sache wirklich gut gemacht und den Film m.M.n. gerettet. Lily Cole a.k.a. die Rothaarige mit den kurzen Kleidern, nicht der Rede wert. Alles zusammen eine 3 von 10.

Aber:

Der Kinosaal war cool. Ich mag ja das Gloria in der Stuttgarter Innenstadt sehr, war bisher aber nur im großen Saal. Parnassus wurde im unwesentlich kleinerem Saal gezeigt. Und der Hit an dem Raum: man guckt leicht hoch. Nich wie sonst schräg von oben auf die Leinwand, sondern leicht von unten. Stranges Erlebniss aber nicht uninteressant. Da man bei der nicht vorhandenen Steigung aber nicht so leicht über den Vordermann(frau) drübergucken kann und ich relativ groß bin, wurde ich zum ersten mal im Kino gefragt, ob es mir was ausmachen würde, wenn ich ein bißchen in meinem Sitz nach unten rutschen könnte. Habe ich dann natürlich gemacht. Bin ja freundlich und so.

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gesehen: They Live

Regie: John Carpenter (1988, USA, 93min. Action/Horror/SI-Fi)

Ein namenloser Kerl kommt auf der Suche nach Arbeit in eine Großstadt (um welche Stadt es sich handelt wird nicht erwähnt). Er findet einen Job und Anschluss an eine Gruppe Wanderarbeiter. Schnell fallen ihm auch Hinweise auf eine Organisation auf, die die Bevölkerung vor einer höheren Macht warnt und ihr Hauptquartier scheinbar in einer nahegelegenen Kirche hat. Nach dem das HQ von Polizeikräften hochgenommen wird, schaut sich der Namenlose dort nocheinmal um und entdeckt haufenweise Sonnenbrillen. Mit hilfe dieser Sonnenbrillen kann er “hinter die Kulissen” gucken. Er sieht, dass sich hinter allen Werbeplakaten, Zeitschriften und Zeitungen nur stumpfe Befehle, wie gehorche, konsumiere und schlaf weiter, befinden. Doch das wirklich erschreckende ist, dass die hälfte der Menschen auf der Straße nicht von dieser Welt sind.

Der Rest ist schnell erklärt: der Namenlose überzeugt seinen Kumpel ihm zu helfen, sie bewaffnen sich, schließen sich einer Untergrundorganisation an, stürmen das HQ der bösen Aliens und erlösen die Menschen von ihren Unterdrückern. Hier gibts den Trailer:

An sich ist der Film garnicht schlecht. Eine außerirdische Rasse, die sich auf der Erde niedergelassen hat und im Verborgenen die Menschen als Ressource anzapft. Die Aliens sind sehr vortschrittlich. Nicht nur ihre Tarnung ist Top, nein, sie können sich auch im Notfall unsichtbar machen und Reisen quer durch das Weltall sind für sie auch kein Problem. Da sie die Kontrolle über die Polizei besitzen und übers Fernsehen ein Signal senden, das die Bevölkerung zu willenlosen Zombies abstumpfen lässt, sehen sie ihren Herrschaftsanspruch als nicht gefährdet an. Doch sie haben nicht mit dem Namenlosen und seinem Kumpel gerechnet.

Ohne groß zu fragen fangen diese nämlich an die Aliens abzuknallen (obwohl diese sich kaum währen) und garnieren das ganze mit ein paar derben Sprüchen. Als sich die Möglichkeit ergibt in das fremde HQ einzudringen, wird diese kurzerhand ergriffen und von den Außerirdischen und ihren menschlichen Gefolgsleuten fällt natürlich keinem auf, dass sich plötzlich zwei schwerbewaffnete Fremde unter ihnen befinden. Am Ende siegt natürlich das Gute. Also der Mensch. Zwar werden die Aliens nicht getötet, aber indem der Namenlose sich selbst opfert und die Sendestation der Aliens zwerstört, fällt der tarnende Schleicher und nun können alle Manschen, auch ohne Hilfsmittel in Form von dicken,  schwarzen Sonnenbrillen oder Kontaktlinsen, die Außerirdischen erkennen und gegen sie vorgehen.

Mein erster Gedanke zu dem Szenarion war:” Wow, ähnlich wie Matrix”. Ich könnte aber wirklich vorstellen, dass sich die Wachowski Brüder etwas von Carpenter abgeschaut haben. Auch die USK hat man gut umgangen. Zwar fließt in dem Film reichlich Alienblut,doch ist dieses eher farblos, da man durch die Augen des Namenlosen, also durch die aufgesetzte Sonnenbrille, eh nur in Graustufen sieht. So aktiongeladen wie der Trailer ist der Film im Ganzen aber nicht. Bei weitem nicht. Trotzdem war er sehr unterhaltsam und bekommt von mir 6 von 10 Punkte.

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Wochenrückschau KW49 09

Der zweite Advent heute. Nicht mehr viele Tage und das Jahr 2009 ist schon wieder rum. Langsam fangen im TV die Jahresrückblicke an, doch bevor ich mich hier mid dem Gesamten Jahr befasse, blicke ich lieber erstmal über die vergangene Woche.

news:

Daimler will 3000 Arbeitsplätze in Stuttgart streichen.

Die Globalisierung hält wieder mächtig Einzug. Anstatt auf ein paar Millionen Gewinn zu verzichten (ok, dieses Jahr gibt es wohl keinen Gewinn, aber in den kommenden Jahren dürfte sich die Situation wieder stabilisieren), verkündet die Führungsetage von Mercedes, dass sie bis 2014 die Produktion der C-Klasse aus Sindelfingen (Stuttgart) abziehen wollen, um sie auf andere Standorte zu verlagern. Während Bremen noch nicht so weh tut, ist Anderson in den USA sowie ein Standort in Südafrika schon ein anderes Kaliber. Alles aufgrund der Produktionskosten. Bleibt abzuwarten, was das für Folgen für die Region und die ansässigen Zulieferer hat. Was mir aber immer noch Rätsel bleibt, ist die Tatsache, dass die Schwaben erstmal 120Mio. € für ein eigenes Formel 1 Team investieren. Tja, man muss halt Prioritäten setzen.

Der Gefangene von Askaban

…ist wieder hinter Schloss und Riegel. Nach tagelangen Ermittlungen hat die Polizei den zweiten flüchtigen Gangster aus Aachen lokalisieren können, nachdem sie seinen Komplizen schon am letzen Sonntag festgenommen hatten. In einer spektakulären Aktion rammten die Beamten mit ihrem Einsatzwagen den auf einem silbernen Damenfahrrad radelnden Verbrecher und beförderten ihn in den Strassengraben. Zum Glück ist weder dem Verbrecher noch den Einsatzkräften etwas bei dieser Tat passiert. Was zu klären bleibt ist, wie die beiden Ganoven es geschafft haben eine Waffe im Gefängniss zu erstehen, einen Schlüssel zu fotokopieren, ihn im Werkraum nachzuschleifen und dann mit nur einem Schlüssel 5 Sicherheitstüren zu öffnen. Ein weiteres Rätsel, mit dem ihr euch die Woche über den Kopf zerbrechen dürft.

sport:

WM – Auslosung in Kapstadt:

Schon fast wichtiger als das eigentliche Turnier war dieses Event. Und doch mMn etwas sehr langweilig. Wie wärs, für die Zukunft, wenn alle qualifizierten Mannschaften einfach in einem Topf zusammen getan werden und es dann eine Losung gibt. Wäre doch wirklich mal spannend, wenn Argentinien, Deutschland, England und Japan schon in der ersten Runde aufeinander treffen würden. Mehr zu diesem Thema und auch zum Sieger des hier veranstalteten Gewinnspiels gibt es im Laufe der Woche.

internet:

The cool hunter

Wieder eine interessante Homepage zum Thema Design und vor allem Architektur. Der Blog an sich ist in einem schlichten schwarz gehalten, aber dafür sind die dort präsentierten Fotos um so bunter. Für alle die mal ein wenig mehr Farbe in ihr Leben bringen wollen oder sich Gedanken um die Umgestaltung ihrer Wohnung machen ist thecoolhunter.com.au einen Besuch wert.

tv:

Tatort Leipzig – Falsches Leben

Ein interessanter Tatort, der jedoch ein spannenderes Ende verdient hätte. Gute Geschichte, die zum Ende hin aber sehr langweilig und vorhersehbar geworden ist. Nach der Hälfte war mir schon klar, wer hinter der ganzen Sache steckt. Zwar wusste ich nicht, dass der alte Boxer in die Geschichte verwickelt ist, aber dass der alte Antiqutar den Brand organisiert hat, war durchschaubar. Was die Thomalla an Sprüchen rausgehauen hat war auch grenzwertig.

privates:

WG – Die neue Dusche

Mit einer Woche Verzögerung hat der Klempner endlich angefangen unsere Dusche auszuwechseln. Bis Freitag sollte die Geschichte über den Tisch sein und bereits Samstag sollten wir wieder duschen können, doch wer kann schon Handwerkern glauben. Als ich am Freitag Abend nach Hause kam, war zwar schon die neue Duschwanne installiert und einige Fliesen ausgewechselt, aber die Duschwand war immer noch nicht angebracht. Auf einem Zettel fand ich die Nachricht : Dusche bitte nicht benutzen. Komme Montag wieder. Toll, in einer drei Personen WG ist eine Dusche auch nicht so wichtig. Gut dass ich für die Zeit bei meiner Freundin unterkommen konnte, Daniel eh in Bremen war und die Mitbewohnerin bei den Nachbarn duschen konnte. Wären wir alle drei anwesend gewesen, wäre es eine ganz schöne Zumutung.

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