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Scheiße sagt man nich, Scheiße spuckt man.

Sportlich gesehen dreht sich zur Zeit alles um Fußball. Doch neben Fußball gibt es in Südafrika auch noch eine weitere Sportart, die bei der Bevölkerung, speziell bei den Buren (also den niederländischen Ureinwohnern, haha), großen Anklang findet. Nein, es ist nicht Rugby. Es geht um das sehr beliebte “Antilopen-Kot-Weitspucken”. Vergleichbar ist dieser Sport mit dem uns bekanntem Kirschkernspucken. Man steckt sich einen Antilopen-Köttel in den Mund, spitzt die Lippen, baut ordentlich Druck auf und dann feuert man das Kacke-Klümphen so weit wie es die eigenen Lungen erlauben. Wer am weitesten kommt gewinnt. Klingt doch aufregend. Ich bin stark dafür, dass dieser wundervolle Sport olympisch wird. Dann haben auch die Südafrikaner eine reelle Chance die Vorrunde zu überstehen.

Da es leider noch keine offizielle Bundesliga gibt, kann ich euch auch keinen Link zum Kot-Weitspucken präsentieren. Ich habe diesen vielleicht neuen Trend in einer Doku über Südafrika auf unserem Lieblings-Arte aufgeschnappt und konnte mich einfach nicht davor zurückhalten euch zu erleuchten. Eine steigerung des Weitspückens wäre das Zielspucken. Man kennt doch diese Videos aus dem Internet, in denen irgendwelche Leute Münzen oder Tischtennisbälle in Gläsern versenken. Jetzt stellt euch doch mal vor, man müsste aus 8m Entfernung einen Antilopen-Köttel in der Kloschüssel versenken. Oder mit Bande im Ausguss. Unbegrenzte Möglichkeiten.

Kennt ihr auch solch obskure Sportarten, die Stefan Raab noch nicht für eine seiner Shows missbraucht hat und die es eigentlich verdient haben, dass es darin unbedingt einen Weltmeister geben müsste?! Ja?! Her damit.

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es geht auch freundlich

Von Service-Abteilungen ist man ja einiges gewohnt. Auf jeden Fall lange Wartezeiten. Doch wie ich feststellen durfte geht es auch freundlich. Sehr freundlich sogar.

Langjährig war ich Abonoment des Spiegel. Doch mittlerweile komme ich kaum dazu, da einmal reinzuschauen, wenn er die ganze Woche lang bei uns in der Küche rumliegt. Ich lese viel lieber die online Ausgabe. Außerdem interessieren mich längst nicht alle Artikel in der Printversion. Denn wenn mal Flaute in der Nachrichtenwelt herrscht und nicht gerade irgendwo ein Krieg ausbricht oder sich ein Politiker zum Affen macht, packt der Spiegel gerne alte Kamellen aus, z.B. WWII oder RAF. Ich bin aber schon Experte auf den Gebieten WWII und RAF. Den Wissenschaftsteil fand ich zwar immer spannen aber leider kommt der meistens sehr kurz und für 10Seiten bin ich nicht bereit um die 3€ zu zahlen (ich weiß nichtmal mehr, was ich im Abo für die Zeitschrift zahle).

Nunja, habe ich mich also dazu entschlossen am Ostermontag 2010 mein Abo zu kündigen. Dies tat ich in einer wirklich formlosen Nachricht über das Kontaktfenster auf der Spiegel Homepage. Ich erwartete das Schlimmste oder zumindes eine Nachricht mit “Sie Horst, Sie müssen schriftlich Kündigen, per Post oder Fax! Horst!”. Wenn überhaupt eine Antwort kommen sollte. Doch es kam alles ganz anders. Nicht mal 24h später erhielt ich eine E-Mail. In dieser Mail wurde nicht nur meine Kündigung freundlich bestätigt, sondern auch freundlichst nachgefragt, warum ich denn nicht mehr mag. Ich rief die kostenlose Hotline an, um dem Spiegel mein Feedback mitzuteilen. Und alle waren so freundlich, wünschten mir sogar einen erfolgreichen Studienabschluss usw.

Jetzt ist mein Weltbild erschüttert und ich komme mir etwas verloren vor. Positiv verloren.

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ToDo

  • Bungeejumping
  • Trauzeuge sein (done 20.03.2010)
  • einen Hai schtreicheln
  • Tokyo besuchen

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Kölner Körperwelten

Heute ist Tauschbloggertag und im Rahmen von Konnas Blogjulklapp 2009 schreibt heute nicht Kamil sondern Robert vom Blog Spontis. Die dadurch vorprogrammierten Verluste an Qualität und Niveau bitte ich im Vorfeld zu entschuldigen. Ironie, Übertreibung und Rechtschreibfehler sind Stilmittel des Autors und demnach auch so gewollt.

9 Jahre habe ich gebraucht um endlich mal dabei zu sein, vor 11 Jahren habe ich davon zum ersten mal gehört. Als der Film Anatomie 2000 in die Deutschen Kinos kam, war ich begeistert und mein Interesse für die Plastination von menschlichen Körpern geweckt. 2 Jahre zuvor hatte ich vom schrulligen Gunther von Hagens gehört, der sich mit eben dieser Plastination schon einen zweifelhaften Namen gemacht hatte. Umso enttäuschter bin ich natürlich gewesen als ich gehört habe, das Film und Realität nicht viel gemeinsam haben. Als ich von der in Köln stattfindenden Ausstellung Körperwelten hörte und ein Bekannter um meine Begleitung ersuchte war mein Interesse erneut erweckt. Schließlich gibt es keine bessere Zeit sich plastinierte Körper anzusehen als die Adventszeit, logisch das Leichen und Weihnachten genau mein Ding ist, oder?

Die Ausstellung war immer schon umstritten, genauso wie die Person Gunther von Hagens selbst. Die Mischung aus Anatomie, Medizin und Jahrmarkt reizte Fachpresse und Boulevardpresse gleichermaßen. 2004 behauptete der Spiegel, von Hagens würde für seine Ausstellung die Leichen chinesischer Hinrichtungsopfer verwenden, gab aber später eine Unterlassungserklärung ab und wurde vom Landgericht Berlin mit einer einstweiligen Verfügung belegt (siehe auch Wikipedia). Obwohl von Hagen ankündigte nicht mehr in Deutschland auszustellen, begann im Januar 2009 die Ausstellungsreihe Der Zyklus des Lebens in Köln und im September 2009 auch in Zürich.

Ziemlich trostlos wirkt das Zelt in der die Ausstellung stattfindet, inmitten einer großen Freifläche und in direkter Nachbarschaft zum Kölner Polizeipräsidium gibt es nicht viel mehr. Meine Befürchtungen, in meinen schwarzen Klamotten nicht eingelassen zu werden zerstreuten sich, offenbar hatte man keine Vorurteile und glaubte ich würde ein schwarze Messe inmitten von Leichen feiern und außerdem war ich ja in Begleitung von ein paar bunten. “Bunte haften für ihre schwarzen Begleiter” war nicht nötig gewesen. Mit einigen Schautafel eröffnete sich der Rundgang durch das hübsch ausgestattete Zelt und kündigte an, es handle sich um eine Herzenssache. Dem Motor des menschlichen Körpers. Die Mischung aus plastinierten Körper und einzelnen Organen in gläsernen Schaukästen ist schon gelungen, der Effekt hat sich aber schnell abgenutzt. So hatte man sich spätestens nach der Hälfte der Ausstellung einfach satt gesehen.

Der künstlerische Aspekt dieser Ausstellung durch die Drapierung der Körper in den unmöglichsten Lebenslagen konnte sich mir leider nicht erschließen, trotz des Bewusstseins, das die Tätigkeit des plastinierens durchaus die hohe Schule eines Kunsthandwerks darstellt. Der informative Gehalt der Ausstellung war aber hoch, mit vielen Schautafeln und Texten konnte man sich ein besseres Bild vom eigenen Körper machen und die Folgen ungesunden Lebens direkt in Ausstellungsstücken bewundern. Faszinierend auch welch engem Raum sich das Wunderwerk Mensch entfaltet. Kurioserweise handelte es sich bei den meisten Leichen um männliche Personen, was man an manch anatomischen Winzigkeiten gut erkennen konnte. Hier spielte der Aufbau des Zeltes noch einen kleinen Streich, denn der hölzerne Boden zeigte sich Schwingungsfreudig und übertrug die Bewegung der Besucher direkt ins das männliche Geschlechtsorgan. Parallelen zum Glockraum im Kölner Dom lagen auf der Hand.

Erstaunlich wie wichtig die menschliche Haut für die Grenze zwischen Leiche und Mensch ist. Ohne Haut fällt es nicht schwer die Ausstellungsstücke als Exponate zu betrachten zu abstrakt ist die optische Verwandschaft zur eigenen Hülle. Auf einem Gesichtsexponat, dem die Haut inklusive aller Körperhaare und Falten gelassen wurde stellt sich dann doch sowas wie Bedrückung ein. Das kleine Gesicht auf dem drehenden Gestell gehörte dann auch für mich zu den Highlights, echt gruselig.

Grundsätzlich bin ich aber etwas enttäuscht. Irgendwie hatte man sich schnell satt gesehen und auch die vielleicht erhofften Schockeffekten blieben aus, den künstlerischen Aspekt habe ich ebenfalls vermisst, aber die liegt ja im Auge des Betrachters. Mit 17€ Eintritt für Erwachsene empfinde ich Ausstellung auch als sehr teuer. Aber wie heißt es so schön: Dabei sein ist alles. Bis zum 31. Januar 2010 haben Kölner und Neugierige die Gelegenheit mir nachzueifern, bis zum 28. Februar 2010 können sich auch die Schweizer eine ähnliche Ausstellung in Zürich ansehen.

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Kotzende Hunde beim Porsche-Cup

Ich habe heute Nacht geträumt, dass… ich ein berühmter Profi im RC-Sport (also so Rennen mit ferngesteuerten Autos) wäre. Die Autos waren alles Porsche und ich fuhr einen roten. Ich war so erfolgreich, weil ich einen Hund hatte, einen hellbraunen Dackel, der immer neben dem Auto hergelaufen ist und mir Anweisungen zugerufen hat, wie ich noch besser fahren könnte. Es war das wichtigste Rennen der Saison und wir langen deutlich in Führung. Doch weil ich eine Bestzeit nach der anderen gebrochen habe, war der Hund vor der letzten Runde völlig außer Atem. Er lag in der Boxengasse und hat nach was zu trinken verlangt. Da hat ihm meine Oma einen Lieter Cola reingeschüttelt und als der Hund sich wieder aufgerichtet hatte, kotzte er auf meinen Laptop… dann wachte ich auf.

Bitte?! Warum kotzen Hunde, die von meiner Oma mit Cola abgefüllte werden, auf meinen Laptop? Und warum fahre ich RC-Autos und verdiene mein Geld damit? Gibt es irgendwelche fähigen Traumdeuter unter der Leserschaft?! Ich bin etwas verwirrt. Lese ich zu viele Sandman Comics?!

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