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Blogparade: Mein musikalischer Werdegang

Danny von das DannyWeb ruft dazu auf, einen musikalischen Lebenslauf des eigenen Lebens zu erstellen. Songs, die den eigenen musikalischen Werdegang geprägt haben. Spannende Idee, den meine Genresprünge waren teilweise etwas heftig und für einige Songs würde ich mich vielleicht ein wenig schämen. Aber gut, arbeiten wir es mal auf.

Meine erste Berührung mit Musik muss gegen Anfang der 90ger gewesen sein und zwar mit Step By Step von den New Kids on the Block. Das ist zumindest das erste an was ich mich richtig erinnern kann. Irgendeiner meiner Freunde hat in der ersten Klasse zum Geburtstag eine Kassette bekommen, wo dieser Track drauf war und ab dann lief das Ding non stop. Ein paar wenige Jahre später hatte micht die Eurodance Welle erwischt und dank des polnischen Schwarzmarktes durfte ich eine ganze Sammlung von Original Alben auf Tape mein eigen nennen. Highlights dieser Zeit waren auf jeden Fall 2Unlimited, Captain Jack und E-Rotic (mal gut das weder ich noch meine Eltern damals Englisch sprachen). Doch zu der Zeit gab es auch vernünftige Musik in meinen Ohren. Joyride von Roxette, Scatman John und (wer jetzt lacht, dem verpasse i h höchst persönlich eine) ich muss es leider gestehen, wir haben bei meinem besten Kumpel auf David Hasselhoff auf Vinyl gehört.

Gegen Mitte der 90ger bekam ich von meinen Eltern die 12 kleine Jägermeister Single von den Toten Hosen. Dies war mein Einstig beim Punkrock, dem ich aber nicht lange treu bleiben sollte. Es folgten CD´s von Greenday, The Offspring und Millencolin und ein schneller Abschied zum HipHop. Erst englisch mit Dr.Dre (ink. NWA), Wu-Tang Clan (besonders Method Man in Zusammenarbeit mit Redman) und dann auch deutsch mit den Beginner (mein erstes Deutsch HipHop Album), Deichkind, als sie noch HipHop gemacht haben und Eins Zwo. Ganz klare Hamburg Prägung. Als Basketballer kam man an HipHop und Rap aber auch überhaupt nicht vorbei.

Dann gab es vielleicht die peinlichste Phase meiner musikalischen Entwicklung: den Abstecher zum House. An die einzelnen Bands kann ich mich nicht mehr erinnern, aber man war 18, wollte cool sein und in den Houseräumen der Großraumdiscos liefen einfach die hübschesten Mädelz rum.

Zum Glück hielt diese Phase nicht lange an und ich wechselte weiter. Rock, Alternative, Indie und alle anderen Untergenre. Bands wie die Queens Of The Stone Age, Death from Above 1979, Audioslave, The Hives, Franz Ferdinand und alle ihre Freunde haben sich in meinem Hirn eingebrannt (nicht nur durch dieverse Live-Shows und Fastivals) und ich werde Musik dieser Art bestimmt noch bis an das Ende meiner Tage hören. Irgendwann kam auch Electro und Techno hinzu, in Form von Boys Noize, Digitalism, Justice, Mr. Oizo sowie viel Techno, Electro und Minimal Zeug aus Clubs, wo ich die einzelnen Tracks nicht kenne.

Heute interessiere ich mich besonders für Genremixes. Klaxons, Late of The Pier und We Are Wolves aber auch Mediengruppe Telekommander und Dan Le Sac gehören da zu meinen Lieblinbgskünstlern.

So im nachhinein betrachte gab das einen ganz schönen Wandel im Laufe der Jahre. Einge Bands und Genres habe ich absichtlich weggelassen (z.B. besonders erwähnenswert Enter Shikari), da es eher Exoten waren, die meine Musiksammlung bereichert haben und die ich auch jetzt noch höre, aber die nicht besonders prägend waren. Ich bin mal sehr gespannt wohin meine musikalische Reise in den kommendne 25 Jahren so geht.

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8 Kommentare auf “Blogparade: Mein musikalischer Werdegang”


  1. juliaL49No Gravatar
    am Feb 14th, 2010
    @ 12:49

    Hehe, bisher haben glaub ich alle Teilnehmer der Blog-Parade auf The Hoff verwiesen :)

    Du hast aber wirklich so einige Wandlungen durchgemacht. Wobei du die meiner Meinung nach schlimmsten auch nicht ausgelassen hast (Eurodance, HipHop, Techno).

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  2. kamilNo Gravatar
    am Feb 14th, 2010
    @ 13:28

    @juliaL49: Man muss das Tal der Qualen durchschreiten, um die schönen Dinge des Lebens genießen zu können. Und The Hoff ist, rückblickend betrachtet, wohl Satan höhst persönlich.

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  3. beetFreeQNo Gravatar
    am Feb 15th, 2010
    @ 13:03

    Och, House muss gar nicht mal unbedingt die schlimmste Phase sein. Gibt so einiges aus dem Bereich, das ich heute noch gern höre. Die Anfangsphase, die sich mit meiner überraschend stark deckt, finde ich viel peinlicher!

    Aber wichtiger ist ja, dass man seinen Geschmack mittlerweile gefunden hat und man sich nicht dafür schämen muss! ;)

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  4. kamilNo Gravatar
    am Feb 15th, 2010
    @ 13:12

    @beetFreeQ: naja, in der Anfangsphase war ich ja noch jung und naiv, da kann ich nichts für. Aber die Housephase, da war ich schon volljährig und sollte eigentlich überlegt handeln. House kommt mir heute auch noch unter, aber damals war das so ein 0815 Disco-House, für den man sich schon schämen darf.

    Und im letzten Punkt gebe ich dir vollkommen recht. Ich bin gerade sehr zufrieden mit dem was aus meinen Boxen dröhnt.

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  5. kreuzbergerNo Gravatar
    am Feb 19th, 2010
    @ 11:28

    Abwechslungsreich, so wie es sein soll. Und trotz unseres Altersunterschieds viele Überschneidungen (Interesse an 2-Unlimited-CDs, anyone?). Aber das hätte ich auch kaum anders erwartet, nachdem ich hier ja schon einige Zeit mitlese.

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  6. kamilNo Gravatar
    am Feb 19th, 2010
    @ 13:04

    @kreuzberger: Geschmack ist halt Geschmack, da kommt es auf Alter, Nationalität oder Religion nicht an ;)

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  7. kreuzbergerNo Gravatar
    am Feb 19th, 2010
    @ 14:46

    @kamil: Weise gesprochen, junger Mann.

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  8. kamilNo Gravatar
    am Feb 19th, 2010
    @ 17:31

    @kreuzberger: danke, alter…meister.

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